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Gottesdienst Sonntag, 12.12.2021 um 10:30 Uhr Predigt: Jürgen Tibusek
Gottesdienst                                           Sonntag, 12.12.2021 um 10:30 Uhr                               Predigt: Jürgen Tibusek

Flutkatastrophe - Aktuelles

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 14.07 brach die verheerende Flutkatastrophe über das Ahrtal herein und hat unendliches Leid und Chaos verursacht.
Ab jetzt werden wir versuchen, an dieser Stelle aktuelle Informationen bereitzustellen.

Danke für die zahlreichen Spenden :-)

 

Wir sind überrascht und überwältigt von den zahlreichen Hilfsangeboten, Spenden 

und vielfältigen Unterstützungen.

Dafür bedanken wir uns sehr herzlich. Durch Ihre Hilfe können wir 
Menschen in ihrer Not helfen.

 

Spendenquittungen

 

Als kleine Gemeinde mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden, einem nur zu 50% angestellten Pastor und ohne Gemeindesekretariat, dauert das Ausstellen von Spendenquittungen und eines persönlichen Dankschreibens etwas länger. Wir bitten Sie dafür um Verständnis.

UPDATE: 14 TAGE NACH DER FLUT

 

Ein kurzer Rückblick:


Heute vor genau 14 Tagen kam die Flut. Am Donnerstag, den 15.07.21, mitten in
der Nacht zwischen 2 und 4 Uhr überschwemmte die Ahr das obere Ahrtal und
riss auf ihrem Weg in den Rhein mit unvorstellbarer Gewalt Straßen, Häuser und
Brücken mit sich. Viele Menschen wurden im Schlaf überrascht, manche
konnten sich nicht mehr retten.
Inzwischen wurde unglaublich viel gearbeitet und wir sind ein ganzes Stück
vorangekommen.

 

I.


PHASE 1: Aufräumarbeiten
In Bad Neuenahr-Ahrweiler und im oberen Ahrtal sind die Aufräumarbeiten
nach wie vor in vollem Gange. Zu manchen Straßen und Ortteilen konnten sich
die Einsatzkräfte erst in den letzten Tagen mit Baggern und Panzern Zutritt
verschaffen. Dort werden jetzt nach Kräften Trümmer und Schutt, zerstörte
Autos, entwurzelte Bäume, etc... aus dem Weg geräumt. Parallel arbeiten
private Helfer sowie Einsatzkräfte von THW, Feuerwehren, DRK und anderen
Hilfsorganisationen aus dem gesamten Bundesgebiet in den Häusern, um
Betroffene beim Entrümpeln zu unterstützen. Auf den Bürgersteigen türmen
sich Müll- und Schutthaufen. Sauberes Wasser und Stromversorgung sind bis
auf weiteres nicht vorhanden.

 

PHASE 2: Abbrucharbeiten
Wo das Entrümpeln abgeschlossen ist und der Schlamm aus den Häusern
entfernt wurde, sind die Abbrucharbeiten eingeleitet.


Die meisten Häuser müssen innen komplett in den Rohbauzustand versetzt
werden, da das Schlammwasser Böden und Wände irreparabel beschädigt hat.

Allerorts werden deshalb Parkett, Fliesen, Putz und Estriche abgeschlagen. Tür-
und Fensterrahmen werden herausgebrochen. Der Lärm von
Schlagbohrhämmern dringt aus fast jedem Haus. Die meisten Hauseigentümer
sind nicht gegen Elementarschäden versichert, müssen also die Abbruch- und
Aufbaukosten selber tragen. Daher ist die tatkräftige Unterstützung der
freiwilligen Helfenden sehr willkommen! Die Welle der Dankbarkeit für jede
Hilfeleistung trägt und motiviert die Helfenden, ihre erschöpften, aber
strahlenden Gesichter nach getaner Arbeit sprechen Bände! –

Psychische Situation der Betroffenen
Viele Gesichter der einheimischen Betroffenen zeigen aber nach 14 Tagen im
Katastrophenmodus deutliche Spuren von Traurigkeit, Frustration,
Hoffnungslosigkeit und Erschöpfung. Die in den ersten Tagen zur Entrümpelung
mobilisierte Kraft ist aufgebraucht. Jetzt muss ein neuer Alltagsrhythmus
inmitten der Trümmerumgebung, oft in provisorischen Unterkünften bei
Bekannten, gefunden werden.


Bisherige selbstverständliche Tagesrhythmen, Alltagswege,
Essensgewohnheiten und Kommunikationsmittel funktionieren nicht mehr. Es
gibt keine Internetverbindung, die Handynetze sind überlastet. Das ganze Leben
steht auf dem Kopf. Es gibt nur Provisorien - Improvisation ist alles! Das
erfordert eine enorme Resilienz, eine Widerstandskraft, eine große innere
Stärke. Viele sind aber schlichtweg überfordert und aus der Bahn geworfen.


Wir wissen, es braucht einen langen Atem bis eine Rückkehr „zur Normalität“
möglich sein wird. Wobei es nie mehr so sein wird wie vorher. Keiner weiß, wie
die Zukunft des Ahrtals aussehen wird. Für viele gibt es auch persönlich weder
eine Perspektive noch die Gewissheit, dass es „wieder gut wird“. Diese
Ungewissheit ist eine große Belastung, ebenso wie die Einsicht, dass kein Ende
der Arbeiten abzusehen ist.

 

II. Möglichkeiten zu Helfen

 

Bitte betet…

  • um göttliche Fügungen in den großen und kleinen Dingen, die Hilfe und Unterstützung bringen! Das Eingreifen göttlicher Mächte ist an vielen Stellen spürbar, z.B. wenn aus „heiterem Himmel“ gerade zum richtigen Zeitpunkt plötzlich Helfer mit den entsprechenden Geräten auftauchen und mit anpacken.

 

… für die Betroffenen

  • um Frieden, Vertrauen, Zuversicht und Gelassenheit – dass sie die tröstende Gegenwart des Heiligen Geistes spüren und ihnen Kraft, Lebensmut und Motivation für jeden neuen Tag zuwachsen.
  • um Schutz vor bakteriellen Infektionen durch verseuchtes Wasser, Schlamm oder Atemluft, vor Krankheiten und Verletzungen. Selbst kleinste Verletzungen können sich schnell infizieren.
  • um die nötige Unterstützung und Kraft, bei den Behörden Anträge zu stellen, um finanzielle Hilfen zu erhalten. Manche sind in dem heillosen Chaos überfordert, sich auch noch darum zu kümmern.
  • um ausdauernde Helfer. Es besteht die Sorge, dass die Welle der Hilfsbereitschaft bald abklingen könnte, sobald das mediale Interesse nachlässt.
  • um Schutz vor Plünderern und Menschen, die die Not ausnutzen. Es kommt leider immer wieder vor, dass sich Helfende als Diebe entpuppen und die Gelegenheit nutzen, durch die offenen Haustüren in Häuser einzudringen um sich zu bereichern.

 

… für die Helfenden

  • um Schutz vor Krankheiten, Unfällen und Verletzungen.
  • um Freude, Motivation und Teamgeist bei der Arbeit.
  • um gute Versorgung und Unterbringung.
  • um Segen für sie und ihre Familien.

 

Finanzielle Hilfe

Finanzielle Hilfe ist dringend nötig – Deine/Ihre Spende wird über die Gemeinde direkt an die betroffenen Familien und Personen weitergeleitet.


Dazu hat  die Geschäftsführung des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden zusammen mit Juristen ein spezielles Antragsformular entwickelt, das wir Betroffenen zukommen lassen.
Darin kann jede/r ihren/seinen erlittenen Schaden und den aktuellen Bedarf angeben und erhält möglichst schnell Unterstützung. Sollten später allerdings Zuwendungen durch Versicherungen oder offizielle Stellen eingehen, sollen diese stattdessen in Anspruch  genommen werden

 

VIELEN LIEBEN

DANK FÜR JEDE UNTERSTÜTZUNG!

GOTT SEGNE DICH!!!

 

In herzlicher Verbundenheit

 

        DIE CREDOGEMEINDE

UPDATE: 7 TAGE NACH DER FLUT

 

I. VERLUSTE

Ein Ehepaar (Hausmeister und Diakonin der Gemeinde) mit erwachsenem Sohn ist vermisst. Laut Zeugenaussagen wurden sie von der Flut mitgerissen.

27 Menschen sind betroffen und haben z.T. alles verloren: Haus, Wohnung, Autos, Fahrräder, ... Bei anderen hält sich der Schaden in Grenzen, z.B. Auto weggespült, Keller und Garten vernichtet, ...

Viele Gemeindemitglieder kommen aus dem Ahrtal. Sie alle haben Familienangehörige, Verwandte, Freunde und Bekannte verloren.

Das Gemeindehaus in Remagen-Kripp ist unbeschadet.

 

 

II.MAßNAHMEN

PHASE DER RÄUMUNG

Mit schwerem Gerät (Baggern, Kränen, ...) wird der Zugang zu Straßen und Häusern freigeräumt.
Überall sind die Menschen dabei, zerstörtes Inventar aus den Häusern zu schleppen und Schlamm zu schippen. Die Feuerwehren und das THW pumpen aus. Alles ist innen und außen von einer dicken Schlammschicht bedeckt. Es stinkt nach Heizöl- und Diesel aus gefluteten Kellern und Tankstellen. Der aufgewirbelte Staub der Einsatzfahrzeuge macht das Atmen zusätzlich schwer. Spezialfahrzeuge beginnen, das Öl-Wassergemisch und kontaminierten Schlamm abzusaugen.

 

Die Welle der Hilfsbereitschaft ist riesengroß!!!

 

III. HILFE UND UNTERSTÜTZUNG

Hilfe und Unterstützung brauchen wir

 

  • im Gebet
    Bitte bete für uns um Kraft, Gesundheit und Weisheit für die nächsten notwendigen Schritte! Jeder Tag ist eine neue Herausforderung, auf die wir situativ reagieren müssen.

 

  • Finanziell:

    EFG Rhein-Ahr, Credogemeinde
    SKB Bad Homburg
    DE73 5009 2100 0000 3472 05


    Zweck: Hilfe für Flutopfer. Bei Überweisungen bitte immer auch Name und Adresse des Spenders mit angeben, so dass Spendenquittungen ausgestellt werden können.

    SACHSPENDEN nur nach vorheriger Absprache! Alles Nötige wird vor Ort bereitgestellt.
  • Arbeiten
    Bitte wende dich an die lokalen Koordinationsstellen.

 

IV. KONTAKT UND KOORDINATION

Eine zentrale Koordinationsstelle der Gemeinde für Hilfsleistungen gibt es im Moment  nicht. 

 

Das Büro des Gemeindeleiters Gunnar Lawrenz ist im Moment nicht erreichbar, da die Familie von der Flut selbst schwer betroffen ist. 

 

Telefon

Das Handy von Gunnar Lawrenz ist immer in Bereitschaft – wenn möglich, nimmt er Telefonate direkt entgegen. Ansonsten bitte auf die Mailbox sprechen. Spätabends und nachts werden alle Nachrichten abgerufen.

 

Email

Das Internet ist tagsüber meist überlastet. Abends und nachts werden alle Emails gelesen und wenn möglich beantwortet.

 

Erreichbar ist unser Pastor unter der Nummer 0152 29275358 oder per Mail: credogemeinde@aol.com

Gottesdienst

jeden Sonntag

10:30 Uhr

 

Parkmöglichkeiten

in der nahen Umgebung

Hier finden Sie uns

Credogemeinde - Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Rhein-Ahr


Baumschulenweg 15
53424 Remagen-Kripp

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

+49 2642 42386

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