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Minibibelschule

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WORUM GEHT'S EIGENTLICH?
WARUM BRAUCHEN WIR JESUS?
WAS SOLLEN WIR MIT JESUS?
WARUM KAM ER?
WARUM NICHT?
UND JETZT?
WIE GEHT ES WEITER?

WORUM GEHT'S EIGENTLICH?

Es geht um Beziehungen! Beziehungen sind das Wichtigste in unserem Leben - unsere Beziehungen zu unseren Eltern, zum Freund oder zur Freundin, zum Mann oder zur Frau, zu den Kindern, Enkeln, Kumpels und so weiter …

 

Beim Christsein geht es vor allem anderen um Beziehungen, nicht um Vorschriften. Es geht um eine Person, nicht um eine Philosophie. Es geht um die wichtigste Beziehung von allen - unsere Beziehung zu dem Gott, der uns gemacht hat. Jesus sagte einmal, das erste und größte Gebot sei, dass wir Gott lieben sollen. Gleich danach kommt das Gebot, unseren Nächsten zu lieben. Es geht also auch um unsere Beziehungen zu Gott und zu anderen Leuten.

WARUM BRAUCHEN WIR JESUS?

Du und ich, wir sind geschaffen worden, um in einer engen Beziehung zu Gott zu leben. Solange wir das nicht finden, wird deshalb immer irgendetwas in unserem Leben fehlen. "I've got an emptiness deep inside - ich habe eine Leere tief in mir", heißt es in einem Rocksong. Viele Leute leiden sehr unter dieser Lücke. Vielleicht hast du das auch schon einmal gespürt.

Nun versuchen die Leute ja alles Mögliche, um diese innere Leere irgendwie zu füllen. Manche probieren es mit Geld - das beruhigt zwar, wie einige behaupten, aber zufrieden macht es einen nicht. Aristoteles Onassis, einer der reichsten Männer der Welt, sagte am Ende seines Lebens: "Millionen können einem Menschen auch nicht alles geben, wonach er sich im Leben sehnt."

Andere versuchen es mit Alkohol, Drogen oder wahllosem Sex. Aber vielleicht hast du das auch schon gemerkt: Diese Dinge verschaffen einem zwar momentan ein gutes Gefühl (manchmal auch nicht), aber hinterher fühlt man sich umso leerer. Wieder andere flüchten sich in harte Arbeit, unterlegen ihr ganzes Leben per Walkman mit Musik oder versuchen, durch sportliche Aktivitäten, Erfolgsstreben oder dergleichen Zufriedenheit zu finden. An alldem ist vielleicht für sich genommen nichts Schlechtes, aber diesen Hunger, der tief in jedem Menschen nagt, kann man nicht stillen.

Selbst die engsten menschlichen Beziehungen, so schön sie auch sein mögen, können jene tiefe innere Leere nicht füllen. Jesus sagte einmal: "Ich bin das Brot des Lebens" (Johannes 6,35). Er ist der einzige, der uns wirklich das geben kann, wonach wir uns sehnen, denn er ist es, der zwischen uns und Gott Freundschaft stiftet.

a) Er stillt unseren Hunger nach einem Sinn für unser Leben

Irgendwann stellt sich jeder die Frage: "Was mache ich eigentlich hier auf der Erde?" oder "Wozu lebe ich eigentlich?" oder "Hat das Leben überhaupt einen Sinn?" Albert Camus schrieb einmal: "Der Mensch kann ohne Sinn nicht leben." Solange wir nicht in einer Beziehung zu Gott leben, werden wir den wahren Sinn des Lebens vergeblich suchen. Es mag zwar sein, dass wir durch andere Dinge vorübergehend Befriedigung finden, aber davon bleibt nichts. Nur in einer Beziehung der Hingabe an unseren Schöpfer finden wir den wahren Sinn unseres Lebens.

b) Er stillt unseren Hunger nach Leben über den Tod hinaus

Bevor ich Christ wurde, dachte ich lieber nicht über das Thema Tod nach. Mein eigener Tod schien ja noch in einer weit entfernten Zukunft zu liegen. Ich wusste nicht, was dann geschehen würde, und ich wollte mich auch nicht damit beschäftigen. Ich verschloss einfach meine Augen vor der Wirklichkeit. Tatsache ist, dass wir alle sterben werden. Doch in der Bibel heißt es, dass Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat (Kohelet 3,11). Die meisten Leute wollen nicht sterben. Wir sehnen uns danach, den Tod zu überleben. Nur in Jesus Christus können wir ewiges Leben finden. Denn unsere Beziehung einer Hingabe an Gott, die hier und jetzt beginnen kann, wird den Tod überleben und bis in alle Ewigkeit bestehen bleiben.

c) Er stillt unseren Hunger nach Vergebung

Wenn wir ehrlich sind, müssen wir alle zugeben, dass wir Dinge tun, von denen wir wissen, dass sie falsch sind. Manchmal sind das Dinge, für die wir uns in Grund und Boden schämen. Mehr noch, da ist diese Selbstbezogenheit in unserem Leben, die irgendwie alles verdirbt. Und sie trennt uns von allen Menschen. Aber noch mehr: von Gott selbst. Das ist die "General-Sünde"! Jesus sagte einmal: "Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, ... Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein" (Markus 7,20 - 23). Was wir also am dringendsten brauchen, ist Vergebung. Ein Mensch, der Krebs hat, braucht einen Arzt, ob ihm das klar ist oder nicht; genauso brauchen wir Vergebung, ob uns das klar ist oder nicht. Und wie beim Krebs ist derjenige, der sein Problem erkannt hat, weit besser dran als jemand, der sich von einem falschen Sicherheitsgefühl einlullen lässt.

Jesus hat es möglich gemacht, dass uns vergeben wird. Dadurch gab er die Antwort auf unser tiefstes Bedürfnis. 

WAS SOLLEN WIR MIT JESUS?

Warum sollten wir uns mit dem Glauben an Jesus Christus abgeben? Schlicht und einfach deswegen, weil es wahr ist. Wenn dieser Glaube nicht wahr ist, verschwenden wir nur unsere Zeit. Wenn er aber wahr ist, dann ist es für jeden Menschen von lebenswichtiger Bedeutung.

Aber woher sollen wir wissen, ob es wahr ist?

Wir können die Behauptungen des christlichen Glaubens überprüfen, weil der Glaube sich auf historische Begebenheiten bezieht. Er beruht auf dem Leben, dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi. Unser Glaube wurzelt in zuverlässigen historischen Daten. Und Jesus erweist sich als der, der heute lebt und rettet.

Es gibt kaum einen Zweifel, dass Jesus der bemerkenswerteste Mensch ist, der je lebte. Schließlich unterteilen wir die ganze Weltgeschichte in das, was vor ihm und das, was nach ihm geschah! Jesus war und ist der Sohn Gottes. Manche Leute freilich halten ihn lediglich für einen großen religiösen Weisen. Doch diese Einschätzung lässt sich nicht mit den bekannten Tatsachen in Einklang bringen.

a) Seine Ansprüche

Jesus nahm für sich in Anspruch, der einzige Sohn Gottes zu sein und mit Gott auf der gleichen Stufe zu stehen. Er erklärte sich für berechtigt, Sünden zu vergeben. Er sagte, er werde eines Tages die Welt richten; und worauf es dann ankomme, sei, wie wir in diesem Leben zu ihm gestanden hätten. Der englische Schriftsteller C. S. Lewis schrieb dazu: "Ein Mensch, der wirklich nur ein Mensch wäre und derartige Dinge von sich behauptete, wie Jesus es tat, wäre kein großer Morallehrer. Er wäre entweder ein Verrückter - auf der gleichen Ebene wie jemand, der sich für ein hart gekochtes Ei hält - oder er wäre der Teufel persönlich. Sie müssen sich entscheiden. Entweder war und ist dieser Mensch der Sohn Gottes, oder er war ein Wahnsinniger oder Schlimmeres ... aber fallen wir doch nicht auf diesen herablassenden Unfug herein, er sei ein großer Lehrer der Menschheit gewesen. Diese Möglichkeit hat er uns nicht offen gelassen. Das war auch nicht seine Absicht."

b) Sein Charakter

Viele Menschen, auch solche, die sich nicht als Christen bezeichnen, betrachten Jesus als das höchste Beispiel für ein vollkommen selbstloses Leben. Dostojewski, der selbst Christ war, schrieb: "Ich glaube, es gibt niemanden, der lieblicher, tiefer, barmherziger und vollkommener wäre als Jesus. Mit eifersüchtiger Liebe sage ich mir, dass es nicht nur niemanden gibt wie ihn, sondern dass es auch niemals jemanden wie ihn geben könnte. " Was seine Lehre angeht, so scheint man sich allgemein einig zu sein, dass sie das Reinste und Beste ist, was jemals über die Lippen eines Menschen kam. Noch einmal C. S. Lewis: "Es scheint offensichtlich, dass er weder ein Verrückter noch ein Ungeheuer war; und deshalb muss ich, so merkwürdig oder erschreckend oder unwahrscheinlich es auch klingen mag, die Ansicht akzeptieren, dass er Gott war und ist. Gott ist in menschlicher Gestalt in diese feindbesetzte Welt gekommen."

c) Sein Sieg über den Tod

Viele Menschen, auch solche, die sich nicht als Christen bezeichnen, betrachten Jesus als das höchste Beispiel für ein vollkommen selbstloses Leben. Dostojewski, der selbst Christ war, schrieb: "Ich glaube, es gibt niemanden, der lieblicher, tiefer, barmherziger und vollkommener wäre als Jesus. Mit eifersüchtiger Liebe sage ich mir, dass es nicht nur niemanden gibt wie ihn, sondern dass es auch niemals jemanden wie ihn geben könnte. " Was seine Lehre angeht, so scheint man sich allgemein einig zu sein, dass sie das Reinste und Beste ist, was jemals über die Lippen eines Menschen kam. Noch einmal C. S. Lewis: "Es scheint offensichtlich, dass er weder ein Verrückter noch ein Ungeheuer war; und deshalb muss ich, so merkwürdig oder erschreckend oder unwahrscheinlich es auch klingen mag, die Ansicht akzeptieren, dass er Gott war und ist. Gott ist in menschlicher Gestalt in diese feindbesetzte Welt gekommen."

Ein früherer Oberster Richter von England, Lord Darling, sagte über die Auferstehung: "Dafür, dass sie eine lebendige Wahrheit ist, sprechen so überwältigende Indizien, ... dass kein intelligentes Schwurgericht der Welt umhin könnte, das Urteil zu fällen, dass der Bericht über die Auferstehung wahr ist." Die einzige befriedigende Erklärung für all diese Tatsachen ist, dass Jesus tatsächlich von den Toten auferstand und so den Beweis erbrachte, dass er der Sohn Gottes war und ist. Und dass er jetzt lebt! 

WARUM KAM ER?

Jesus ist demnach der einzige Mensch, der es sich je selbst ausgesucht hat, auf diese Welt zu kommen, und einer der wenigen, die sich selbst entschieden haben zu sterben. Er sagte sogar, er sei nur zu dem einen Zweck gekommen, für uns zu sterben "und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele" (Markus 10,45). Nach allem, was wir über Kreuzigungen wissen, ist dies wohl eine der grausamsten Hinrichtungsmethoden, die sich der Mensch hat einfallen lassen. Cicero bezeichnete sie als die "grausamste und abscheulichste aller Foltern". Jesus wurde mit einer aus mehreren, mit Metall- und Knochenstücken beschwerten Lederriemen bestehenden Peitsche geschlagen. Eusebius, ein Historiker des dritten Jahrhunderts, gibt eine drastische Beschreibung davon: "Die Venen des Delinquenten wurden freigelegt, und sogar die Muskeln, Sehnen und Eingeweide wurden entblößt." Danach zwang man ihn, einen zwei Meter langen Balken zu schleppen, bis er zusammenbrach. Als er die Hinrichtungsstätte erreicht hatte, schlug man ihm fünfzehn Zentimeter lange Nägel durch die Handgelenke und Füße, um ihn am Kreuz zu befestigen. Dann ließ man ihn stundenlang in entsetzlichen Schmerzen dort hängen.

Doch das Neue Testament macht deutlich, dass noch etwas anderes für Jesus schlimmer war als der körperliche und emotionale Schmerz - nämlich die geistliche Not, von Gott getrennt zu sein, während er alle unsere Sünden trug.

Warum starb er?

Jesus sagte, er sterbe für uns. Das Wörtchen für bedeutet hier anstelle von. Er tat es, weil er uns liebt und deshalb nicht wollte, dass wir für alles büßen müssen, was wir an Schuld auf uns geladen haben. Dass er ans Kreuz ging, bedeutet im Grunde: "All das nehme ich auf mich."

Er tat das für dich, und er tat es für mich. Auch wenn du der einzige Mensch auf der Erde wärst, hätte er es für dich allein getan. Paulus schrieb, er glaube "an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat" (Galater 2,20). Aus Liebe zu uns gab er sein Leben als Lösegeld.

Lösegeld war ursprünglich ein Begriff aus dem Sklavenhandel. Manchmal kauften mit-leidige Leute Sklaven und ließen sie dann frei - doch zuerst mussten sie dazu das Lösegeld bezahlen. Durch sein Blut, das er am Kreuz vergoss, bezahlte Jesus das Lösegeld, um uns freizukaufen.

Freiheit wovon?

a) Freiheit von der Schuld

Ob wir uns nun schuldig fühlen oder nicht, wir alle sind schuldig vor Gott, weil wir unzählige Male in Gedanken, Worten oder Taten seine Gebote übertreten haben. Vor allem das erste Gebot: Wir ließen Gott nicht wirklich Gott sein, sondern wir bestimmten unser Leben selbst. Genauso, wie man bestraft wird, wenn man ein Verbrechen begeht, steht auch eine Strafe darauf, das Gesetz Gottes zu brechen. "Der Lohn der Sünde ist der Tod" (Römer 6,23). Gemeint ist der geistliche Tod - für immer und ewig von Gott abgeschnitten zu sein. Diese Strafe haben wir alle verdient. Doch Jesus nahm die Strafe an unserer Stelle auf sich, so dass wir dastehen, als hätten wir nie etwas Falsches getan.

b) Freiheit von der Sucht

Unrecht tun ist wie eine Sucht. "Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde“; sagte Jesus einmal (Johannes 8,34). Jesus starb, um uns von dieser Sklaverei zu befreien. Am Kreuz wurde die Macht dieser Sucht gebrochen. Sicher werden wir immer noch von Zeit zu Zeit auf die Nase fallen, aber wenn Jesus uns befreit hat, stehen wir nicht mehr unter dem Zwang dazu. Darum fuhr er fort: "Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei" (Johannes 8,36).

c) Freiheit von Furcht

Jesus kam, "um durch seinen Tod den zu entmachten, der die Gewalt über den Tod hat, nämlich den Teufel, und um die zu befreien, die durch die Furcht vor dem Tod ihr Leben lang der Knechtschaft verfallen waren" (Hebräer 2,14). Wir brauchen keine Angst mehr vor dem Tod zu haben.

Für Leute, die von Jesus befreit worden sind, ist der Tod nicht mehr der dicke Schlussstrich unter ihrer ganzen Existenz. Er ist eher eine Art Durchgang in eine andere Welt, die Welt Gottes, in der all das, wodurch unser Leben hier begrenzt ist, keinen Platz mehr hat. Als Jesus uns von der Angst vor dem Tod befreite, nahm er uns gleichzeitig auch alle anderen Ängste ab.

Freiheit wozu?

Als Jesus selbst in diese andere Welt zurückkehrte, ließ er seinen Geist zurück, den Heiligen Geist. Wenn wir Jesus bitten, in unser Leben zu kommen und uns mit seinem Geist zu füllen, dann schenkt er uns eine ganz neue Freiheit.

a) Freiheit, Gott zu kennen

Durch das Unrecht, das wir tun, entsteht eine Barriere zwischen uns und Gott - "Was zwischen euch und eurem Gott steht, das sind eure Vergehen" (Jesaja 59,2). Als Jesus am Kreuz starb, beseitigte er diese Barriere. Erst dadurch wurde es möglich, dass wir eine Beziehung zu unserem Schöpfer bekommen. Er macht uns zu Söhnen und Töchtern Gottes. Durch den Heiligen Geist bekommen wir Gewissheit über diese Beziehung, und er hilft uns auch, Gott immer besser kennen zulernen. Er lehrt uns zu beten und Gottes Wort, die Bibel, zu verstehen.

b) Freiheit zu lieben

"Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat" (1. Johannes 4,19). Wie sehr Gott uns liebt, dämmert uns, wenn wir das Kreuz betrachten. Wenn der Geist Gottes in unser Leben kommt, bekommen wir diese Liebe sogar am eigenen Leib zu spüren. Dadurch werden wir ganz neu fähig zur Liebe zu Gott und zu anderen Menschen. Wir werden befreit, um ein Leben für die Liebe zu führen statt eines Lebens, in dem sich alles nur um uns selber dreht.

c) Freiheit zur Veränderung

Manche Leute sagen: "Du bist, was du bist. Du kannst nicht aus deiner Haut." Doch mit der Hilfe des Heiligen Geistes geschieht das. Durch ihn gewinnen wir die Freiheit zu leben, wie wir es in unserem tiefsten Innern immer gewollt haben. Paulus schreibt, die Frucht des Geistes sei "Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung" (Galater 5,22). Wenn wir den Geist Gottes bitten, zu kommen und in uns zu wohnen, dann werden all diese Eigenschaften in unserem Leben zu wachsen beginnen - noch viel mehr, als wir es uns erträumen konnten.

WARUM NICHT?

Manche Leute sagen: "Du bist, was du bist. Du kannst nicht aus deiner Haut." Doch mit der Hilfe des Heiligen Geistes geschieht das. Durch ihn gewinnen wir die Freiheit zu leben, wie wir es in unserem tiefsten Innern immer gewollt haben. Paulus schreibt, die Frucht des Geistes sei "Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung" (Galater 5,22). Wenn wir den Geist Gottes bitten, zu kommen und in uns zu wohnen, dann werden all diese Eigenschaften in unserem Leben zu wachsen beginnen - noch viel mehr, als wir es uns erträumen konnten.

 

Hier sind einige davon:

a ) "Ich brauche Gott nicht"

Wer das sagt, meint damit meistens, dass er auch ohne Gott ganz glücklich ist. Doch dabei übersieht er, dass nicht Glück, sondern Vergebung und Friede mit Gott das Wichtigste ist. Man muss schon reichlich stolz sein, um zu sagen, dass man keine Vergebung braucht.

b) "Ich müsste zu viele Dinge aufgeben"

 

 

Manchmal legt Gott seinen Finger auf irgendetwas in unserem Leben, von dem wir wissen, dass es falsch ist und dass es mit einer freundschaftlichen Beziehung zu Gott nicht vereinbar wäre. 

 

 

Doch dabei dürfen wir nicht vergessen:

  • Gott liebt uns. Er bittet uns nur, solche Dinge aufzugeben, die uns schaden. Wenn deine Kinder mit einem Schnitzmesser herumspielen würden, dann würdest du ihnen sagen, dass sie damit aufhören sollen. Nicht etwa, weil du den armen Kindern den Spaß verderben willst, sondern weil du nicht willst, dass sie sich weh tun.

 

  • Was wir aufgeben, ist nichts im Vergleich zu dem, was wir bekommen. Wenn wir Jesus die kalte Schulter zeigen, geht uns das wirkliche Leben durch die Lappen.

c) "Irgendwo muss doch ein Haken sein"

Manche Leute haben einfach Probleme damit, zu akzeptieren, dass es in diesem Leben etwas umsonst geben soll. Für ihre Ohren hört sich das alles zu einfach an. Deshalb meinen sie, irgendwo müsse da doch ein Haken verborgen sein. Was sie sich dabei jedoch nicht klarmachen, ist, dass die Sache zwar für uns umsonst ist, für Jesus aber keineswegs. Er musste dafür mit seinem eigenen Blut bezahlen. Für uns ist die Sache leicht. Für ihn war sie nicht leicht.

d) "Später ist noch Zeit genug dafür"

Das ist wahrscheinlich die häufigste Ausrede. Manche Leute sagen: "Ich weiß, dass all das wahr ist - aber ich bin noch nicht so weit." Sie schieben die Entscheidung vor sich her. Doch je länger wir sie vor uns herschieben, desto schwerer wird sie uns fallen und desto sinnloser wird unser bisheriges Leben. Außerdem können wir nie wissen, ob wir noch einmal die Chance haben werden oder nicht. 

UND JETZT?

Gott möchte dir persönlich begegnen. Das Geschenk liegt liebevoll verpackt auf seiner ausgestreckten Hand, direkt vor dir, zum Greifen nahe. Wie entscheidest du dich? Greifst du zu, oder sagst du lieber nein danke? Vielleicht kommt dir das Ganze wie ein Schritt ins Dunkle vor. Was erwartet dich, wenn du dich für die Beziehung zu Gott öffnest und ihm endgültig die Regie in deinem Leben übergibst? Vielleicht hast du Freunde, die diesen Schritt schon getan haben und dir von ihren Erfahrungen erzählen können. Aber wenn du dir dann alles angehört hast, was sie zu sagen haben, liegt die Entscheidung wieder bei dir, und keiner kann sie dir abnehmen - anders wirst du nie für dich selbst herausbekommen, ob das Leben mit Jesus eine tragfähige Grundlage ist oder nicht. Wenn du zu dem Schluss gekommen bist, dass nur bei Jesus das wirkliche Leben ist, dann sag Gott doch einfach, dass du von jetzt an dein Leben unter seiner befreienden Leitung leben willst. Wie? Nun, jeder tut das auf seine eigene Weise, aber im Prinzip lässt sich dieser erste Schritt auf Gott zu in drei kurzen Ausdrücken zusammenfassen:

a) Es tut mir Leid

Bitte Gott um Vergebung dafür, dass du dein Leben selbst bestimmt hast und für alles Falsche, das du getan hast; und wenn du weißt, dass in deinem Leben irgendetwas in falschen Bahnen läuft, dann sag dich davon los. Die Bibel verwendet dafür das altehrwürdige Wort Buße, das aber nichts mit Dauerfasten, Asche auf dem Haupt oder Peitschenhieben zu tun hat, sondern schlicht soviel bedeutet wie Umkehr.

b) "Danke"

Jesus ist am Kreuz für uns gestorben. Danke ihm, dass er das für dich getan hat und dir das Geschenk seiner Vergebung und der Versöhnung mit Gott anbietet.

c) "Bitte"

Gott drängt sich nicht in dein Leben hinein. Nimm das Geschenk seiner Vergebung an und lade ihn ein, durch seinen Geist in dein Leben einzuziehen und dein Leben endgültig zu regieren. Wenn du dich hinter diese drei Punkte stellen kannst, dann hilft dir vielleicht das folgende Gebet dabei, das auszusprechen: 

Gott, ich bin froh, dass du mich so annimmst, wie ich bin. Es tut mir leid, dass ich mein Leben ohne dich geführt habe und Dinge getan habe, die nicht in Ordnung waren. (Vielleicht fallen dir an dieser Stelle einige konkrete Dinge ein? Nenne sie beim Namen!) Ich wende mich nun ab von allem, was ich als falsch erkannt habe. Ich danke dir dafür, dass du durch Jesus Christus schon "ja" zu mir gesagt hast. Ich will jetzt nach deinem Willen mein Leben gestalten. Danke, dass Jesus für mich am Kreuz gestorben ist, so dass mir vergeben ist und ich frei sein kann. Danke, dass du mir deinen Heiligen Geist schenkst. Bitte komm in mein Leben, führe mich und hilf mir, bei dir zu bleiben. Amen.

WIE GEHT ES WEITER?

1. Erzähl jemandem davon.


Es ist wichtig, jemandem von deiner Entscheidung zu erzählen, damit sie richtig verbindlich wird. Oft wird eine Entscheidung für einen selbst erst dann so richtig fest, wenn man mit einem anderen darüber gesprochen hat. Am besten ist es wahrscheinlich, wenn du dir dafür jemanden aussuchst, der sich über die Neuigkeit freuen wird!

2. Lies die Bibel.

Falls du noch keine hast, kauf dir eine - Bibeln sind schon für ein paar Euro zu haben. Fang am besten mit einem Evangelium an, vielleicht mit dem von Lukas oder Johannes (du findest die vier Evangelien gleich am Anfang des Neuen Testamentes). Bitte Gott, durch das, was du liest, zu dir zu sprechen.

3. Fang an, jeden Tag mit Gott zu reden (also zu beten).

Worüber? Nun, im Wesentlichen über drei Dinge: 

Über ihn.

Über dich.

Sag ihm, was du von ihm hältst; was du bei deinem Lesen in der Bibel über ihn entdeckt hast; was dich an ihm mit Staunen, Scheu, Bewunderung oder einfach mit Liebe erfüllt.

Sag es ihm, wenn dir klar geworden ist, dass du etwas falsch gemacht hast. Erzähl ihm von deinen Schwierigkeiten und Zweifeln, aber auch von allem Guten, das du erlebt hast. Bitte ihn um seine Hilfe und danke ihm für alles (auch für die Schwierigkeiten; denn du wirst bald erleben, dass Gott sich gerade in Schwierigkeiten von seiner besten Seite zeigt).

Über andere.

Sprich mit ihm über deine Freunde, deine Familie, deine Kollegen; auch über die Leute, mit denen du nicht so gut klarkommst. Erzähl ihm von ihren Nöten und Problemen und bitte ihn, in ihr Leben genauso einzugreifen wie in deines.

4. Schließ dich einer Kirche oder Gemeinde an, wo Jesus in der Mitte ist.

Eine Gemeinde ist schlicht und einfach eine Versammlung von Christen, die zusammenkommen, um Gott anzubeten, um zu hören, was Gott ihnen zu sagen hat, um sich gegenseitig zu ermutigen und um Freunde zu sein. Bestimmt gibt es auch in deiner Nähe so eine richtig lebendige Gemeinde. Lass nicht locker, bis du sie gefunden hast! 

Quelle:

Nicky Gumbel, "Jesus?!", mit Illustrationen von Charlie Mackesy, Gerth Medien 2006, mit freundlicher Genehmigung des Verlages 

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